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Am Filmanfang kommt die Band von einem Open-Air-Konzert aus Berlin
zurück. Im Morgengrauen steigen die Musiker verschlafen aus
einem Schrottauto. Wenn der Sänger den Wagen zurückbringt,
die Autoschlüssel in einen Briefkasten wirft, "THANX"
mit Kreide darauf schreibt und dann in der Kanalisation einer Einkaufszone
verschwindet, wird deutlich: der Film handelt vom Leben und von
der Nacht.
Der Sänger guckt durch den Spalt des Gullydeckels in die Einkaufszone
und sieht eine fremde Welt: den Alltag und seine Passanten, raschelnde
Einkaufstüten und leere Blicke. Der Musiker verschwindet im
Gully.
BEAM ME UP,SCOTTY! Raketendonner. Da rasen wir schon über die
Stadt und sehen sie auf dem Planeten. Kirchenglocken läuten
unten Mitternacht.
Die menschenleeren Straßen der Stadt erscheinen im nachtschwarzen
Licht. Die Band ist wach und probt...
Jetzt erscheint die Welt der Musiker in ihrer Sicht. Sie verändert
die Farbe des Films. Bunteingefärbte Szenen verdrängen
die Farben des Alltags. Die Bilder sind bis zum Ende eingefärbt.
Erst am Schluss werden die Farben wieder `normal', doch der Alltag
erscheint fremd und unwirklich.
Das letzte Openair Konzert in Berlin führt durch die Figurenwelt
einer Berliner Künstlergruppe am Prenzlauer Berg. Die Band
spielt im Innenhof der Künstler neben Vogelmenschen, Dinosauriern,
fliegenden Hunden und anderen lebensgroßen Figuren aus Pappmaché.
Am Ende gelingt es BEAM ME UP,SCOTTY! aus dem Ruhrgebiet, sich beim
Konzert in Berlin endlich weg zu beamen. Raketendonner. Die Musiker
heben mit den Zuschauern ab und schweben einer anderen Welt entgegen,
der Musik.
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